Außerschulische Bildung 2/2026

Neue Handreichung: Trotzdem über Israel und Palästina sprechen – Der Nahostkonflikt in der Bildungsarbeit

Der Konflikt zwischen Israel und den Palästinenser*innen sorgt wie kein zweiter internationaler Konflikt für Streit in Freundeskreisen und Familien, aber auch in Bildungseinrichtungen. Er berührt das Leben vieler Menschen, ob mit palästinensischer, arabischer oder jüdischer Familiengeschichte. Auch für Personen ohne familiäre oder biografische Bezüge zur Region ist der Konflikt ein besonders emotionales Thema.

Mehr als zwei Jahre nach dem 7. Oktober 2023 bleibt die Lage in Gaza und im Westjordanland extrem angespannt. In Schulen und der außerschulischen Bildung stellt sich weiterhin die Herausforderung, sachlich und reflektiert über Israel und Palästina zu sprechen.

Die neu bearbeitete Handreichung von ufuq.de unterstützt Pädagog*innen dabei, den Nahostkonflikt im Unterricht und in Seminaren aufzugreifen, liefert Hintergrundinformationen, praxisnahe Anregungen zu häufigen Alltagssituationen und Hinweise auf ergänzende Materialien und Kooperationen – empathisch, informiert und allen Emotionen zum Trotz.

Eine begleitende TaskCard (über den unten genannten Link) verweist außerdem auf Hintergrundinformationen und Lehr- und Lernmaterialien, die unterschiedliche Aspekte des Nahostkonflikts beleuchten und konkrete Ideen für die Unterrichtsgestaltung geben. Darüber hinaus finden sich dort Anregungen für mögliche Kooperationen mit außerschulischen Partnern.

Die Publikation wurde von ufuq.de im Rahmen des KN:IX connect | Verbund für Islamismusprävention und Demokratieförderung entwickelt.