Außerschulische Bildung 3/2025

Personalien

Am 12. Februar 2025 wurde Ulrich Funk, langjähriger Vorstand des Anne Frank Zentrums, der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland von Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner überreicht. Anlass für die Auszeichnung ist sein Engagement für das Anne Frank Zentrum.

Fünf besonders herausragend zivilgesellschaftlich engagierte Personen und Initiativen wurden von der bpb-Jury zur Auszeichnung „Botschafter*innen für Demokratie und Toleranz 2025“ ausgewählt und am Tag des Grundgesetzes, dem 23. Mai 2025, in Berlin geehrt: Die Botschafter*innen sind Serpil Temiz Unvar, Hanau; Sarah Hüttenberend, Wuppertal; Omas gegen rechts Deutschland e. V., Nagold; Fatuma Musa Afrah, Werder, und Gianni Jovanovic, Köln. Mit ihrer zivilgesellschaftlichen Arbeit verkörpern sie die Bedeutung zivilgesellschaftlichen Engagements gegen Extremismus und Gewalt.

Seit Juni 2025 sind Jörg Hausendorf und Dirk Schmittchen die gemeinsame Geschäfts- und Institutsleitung von HAUS RISSEN. Gesellschaft für Politik und Wirtschaft e. V. in Hamburg. Dirk Schmittchen ist seit 2020 im HAUS RISSEN tätig und leitete während der Vakanz der Geschäfts- und Institutsleitung in den vergangenen zwölf Monaten das Institut.

Am 12. Juni 2025 wurde der Karl-Wilhelm-Fricke-Preis 2025 der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur verliehen. Der Hauptpreis ging in diesem Jahr an den Historiker Dr. Ilko-Sascha Kowalczuk. Mit der mit 20.000 Euro dotierten Auszeichnung ehrt die Jury sein Wirken als public intellectual, der den öffentlichen Diskurs mit pointierten Wortmeldungen zu historischen und aktuellen politischen Themen prägt. Der Sonderpreis ging an das Neiße Filmfestival, das jährlich im Dreiländereck von Deutschland, Polen und Tschechien stattfindet. Es präsentiert aktuelle Filme aus Mittel- und Osteuropa und fördert durch das Medium Film Austausch und Dialog – abseits der großen Metropolen und im Geiste eines offenen Europas. Der Nachwuchspreis ging an die Initiative „(K)Einheit“, ein Projekt, das die jüngere ostdeutsche Nachwendegeneration vernetzt, ihre Stimme im öffentlichen Diskurs hörbar macht und zur Reflexion und zum Austausch über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft anregt.

Die Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ hat am 27. Juni 2025 in Berlin Dr. Gabriele Weitzmann zur neuen Vorsitzenden gewählt. Die Geschäftsführerin des Bayerischen Jugendrings löste damit Prof. Dr. Karin Böllert, Universität Münster, ab, die nach 13 Jahren aus dem Vorstand verabschiedet wurde. In einer Nachwahl für den Geschäftsführenden Vorstand wurden folgende Personen gewählt: Philipp Schweizer (Landesjugendwerk der AWO Thüringen); Dominik Ringler (Kompetenzzentrum für Kinder- und Jugendbeteiligung Brandenburg – Stiftung Wohlfahrtspflege Brandenburg) und Prof. Dr. Wolfgang Schröer (Universität Hildesheim). Weiter gehört Claudia Porr (Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration Rheinland-Pfalz) dem Vorstand an. Sie wurde bereits auf der Mitgliederversammlung 2024 für die Dauer von drei Jahren gewählt.