Außerschulische Bildung 2/2026

„Was braucht es für gute politische Jugendbildungsarbeit?“

Beteiligungsworkshops zur Neukonzeption der Jugendbildungs-Förderung im AdB ab 2029

Damit die Kinder- und Jugendbildung im AdB auch nach 2028 weiter bedarfsgerecht und zukunftsfähig bleibt, hat der AdB auf Beschluss des Vorstands einen Neukonzeptionsprozess gestartet. Es fanden sieben Beteiligungsworkshops mit Leitungen und pädagogischen Fachkräften der politischen Jugendbildung statt. Es wurden Bedarfe erhoben und Ideen entwickelt, wie die Gestaltung einer zukünftigen Förderung aussehen könnte.

Was braucht es, um gute politische Jugendbildungsarbeit vor Ort zu machen? Was schätzen Leitungen und Fachkräfte im AdB an der Zusammenarbeit im Verband? Und wie könnte eine bedarfsgerechte Förderung konkret aussehen? Auf Basis der Richtlinien des Kinder- und Jugendplans des Bundes (KJP) sowie der Ziele, die der AdB als Verband mit einer Jugendbildungsförderung verfolgt, boten die Beteiligungsworkshops Raum für regen Austausch, um gemeinsam Antworten auf diese Fragen zu entwickeln.

Die Workshops fanden zwischen dem 16. und dem 30. April in Berlin, Köln, Hamburg sowie digital statt. An jedem Standort – mit Ausnahme von Hamburg – gab es jeweils einen Workshop für Einrichtungsleitungen und einen für pädagogische Fachkräfte sowie Jugendbildungsreferent*innen. Insgesamt nahmen über 60 Personen aus mehr als 40 Trägern des AdB teil. Damit wurden mehr als 70 % der Träger erreicht, die im Bereich Kinder- und Jugendbildung aktiv sind und sich potenziell auf eine zukünftige Förderung bewerben könnten.

Im Austausch und durch die formulierten Bedarfe und Impulse wurden auch Spannungsfelder sichtbar. Dies zeigt: Der AdB wird immer diverser und ist ein Zusammenschluss aus einer Vielzahl unterschiedlicher Träger mit verschiedenen Bedarfen. Der Austausch in den Workshops war nicht nur äußerst produktiv, sondern hatte auch einen wertvollen Nebeneffekt: Er schuf unter den Teilnehmenden ein Bewusstsein für die unterschiedlichen Belange, die der AdB mit der zukünftigen Förderung bestmöglich vereinen möchte.