Außerschulische Bildung 4/2025

Statement von Johannes Beleites

„Deutschland ist und bleibt vielfältig – und das ist auch gut so. Die aktuelle Herausforderung besteht darin, diese Vielfalt zu schätzen und zu schützen, auch wenn sie der eigenen Meinung widerspricht. Eine Demokratie kann nur gedeihen, wenn die Vielfalt von Auffassungen, Meinungen und Lebenserfahrungen in ihr fruchtbar werden kann. Im freiheitlichen Rechtsstaat werden die sogenannten Grenzen des Sagbaren nicht durch eine noch so schwerwiegende Gegenmeinung, sondern allein durch Grundgesetz und Strafrecht bestimmt. Demokratie beruht auf Repräsentation. Daher müssen unterschiedliche Lebensgeschichten, Erfahrungen und Auffassungen auch sichtbar werden in Parlamenten, Regierungen, Medien, der Wirtschaft sowie in obersten Bundes- und Landesgerichten. Das gilt nicht nur für Männer und Frauen, unterschiedliche Religionen, Altersgruppen und politische Einstellungen, sondern auch für West- und Ostdeutsche.“