Außerschulische Bildung 3/2022

Brücken schlagen

Gelebte Diversität in der inklusiven internationalen Jugendarbeit

Die Kreisau-Initiative e. V. hat Inklusion als festen Schwerpunkt in ihrer Jugendarbeit verankert. Unsere außerschulischen Bildungsangebote laden junge Menschen mit verschiedenen Hintergründen, Bildungserfahrungen, mit und ohne Beeinträchtigungen zu gemeinsamen Lernprozessen ein. Ein solches Projekt ist die inklusive internationale Jugendbegegnung „Brückenschlag“. Sie dient in diesem Text als Beispiel für ein Modellprojekt, das Einblicke in Gestaltungs- und Umsetzungsmöglichkeiten inklusiver außerschulischer Bildungsarbeit gibt und einige wichtige Aspekte beleuchtet. von Elżbieta Kosek

Inklusion in der außerschulischen Bildungsarbeit

Es gehört zum Selbstverständnis der außerschulischen Bildungsarbeit, dass sie alle jungen Menschen – unabhängig von Herkunft, ethnischer und kultureller Zugehörigkeit, Geschlecht, sexueller Orientierung und Beeinträchtigung – Zugang zu ihren Angeboten und zu gleichberechtigter Teilhabe ermöglicht. Damit hat die außerschulische Bildungsarbeit einen inklusiven Bildungsauftrag, der durch Artikel 24 der Behindertenrechtskonvention untermauert wird und die Forderungen der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (Artikel 26) und der UN-Kinderrechtskonvention (Artikel 28 und 29) bekräftigt.

Obwohl mittlerweile auch viele Förderprogramme das Thema Inklusion in der außerschulischen Bildungsarbeit zu einem prioritären Ziel erklärt haben, mangelt es an der Umsetzung. Nur ein kleiner Anteil außerschulischer Bildungsangebote wird ganz selbstverständlich inklusiv umgesetzt. Das hat verschiedene Gründe, die zum Teil auch auf Seiten der Bildungsanbieter*innen liegen. Unzureichende Räumlichkeiten, fehlende Barrierefreiheit, Angst vor Mehraufwand und zusätzlichen Kosten, fehlende Erfahrungen, Unsicherheiten im Umgang mit Menschen mit Behinderungen und möglicherweise die irrtümliche Annahme, dass inklusive Projekte nicht umsetzbar sind, stellen nur einige Beispiele dar (vgl. IJAB 2020a, S. 26).

Es gehört zum Selbstverständnis der außerschulischen Bildungsarbeit, dass sie alle jungen Menschen – unabhängig von Herkunft, ethnischer und kultureller Zugehörigkeit, Geschlecht, sexueller Orientierung und Beeinträchtigung – Zugang zu ihren Angeboten und zu gleichberechtigter Teilhabe ermöglicht.

Dabei entsteht gerade durch das non-formale Setting ein ausgezeichneter Lern- und Begegnungsort, an dem verschiedene Menschen miteinander interagieren und inklusionspädagogische Ansätze erprobt sowie weiterentwickelt werden können. Der geschützte und wertschätzende Raum der entsteht und die zeitliche Begrenzung, die solche Angebote haben, bieten die Möglichkeit, kleine Schritte zu gehen, Barrieren zu überwinden, Fehler zu machen und Inklusion nach und nach in der eigenen Bildungsarbeit zu etablieren.

So einen Prozess sind wir mit der inklusiven internationalen Jugendbegegnung Brückenschlag durchlaufen. Als 2006/2007 erste Projekte durchgeführt wurden, hatten wir zwar umfangreiche Erfahrungen in der non-formalen internationalen Jugendarbeit, aber wenig Wissen über die pädagogische Arbeit mit Menschen mit Behinderungen. Um das zu ändern, entstand parallel der internationale Fachkräfteaustausch Kreisauer Modell. Hier kamen Menschen aus Jugendarbeit und Behindertenarbeit zusammen, um Wissen über zielgruppenspezifische Pädagogik und Didaktik auszutauschen und gemeinsam Konzepte und Methoden für die inklusive außerschulische Bildungsarbeit zu entwickeln. In Wechselwirkung wurden diese dann während der Jugendbegegnungen in der Praxis erprobt, mit den Teilnehmenden reflektiert und die Ergebnisse und Erkenntnisse während weiterer Fachkräftetreffen ausgewertet und weiterentwickelt. Nach und nach wuchsen die Erfahrungen und Kenntnisse zu inklusiver Jugendarbeit in unserem internationalen Netzwerk. Neue Projekte und Partnerschaften entstanden, die es wiederrum ermöglichten, neue Gruppen junger Menschen zu erreichen und einzubeziehen.

Inklusives internationales Tanzfestival 2022 Foto: Ovidiu Oniciuc

Heute nehmen an jeder inklusiven internationalen Jugendbegegnung Brückenschlag ca. 60 junge Menschen aus mindestens vier europäischen Ländern teil sowie ca. 25 Gruppenleiter*innen, Betreuungspersonen, Assistent*innen, Sprachmittler*innen, Workshopleitende und Teammitglieder. Link zum Projektfilm „Building Bridges: Diversity 2019 in Thassos/Griechenland“: www.youtube.com/watch?v=FWP4Q6b_Vy0&list=PLEKCL6Y44z50n4lj6gqUea-kxTzeuTxUt&index=9 Im Projekt arbeiten wir mit inklusiven Gruppen. Junge Menschen mit Behinderungen sind selbstverständlich eine sehr wichtige Zielgruppe des Projekts, aber sein inklusiver Charakter ist nicht mehr ausschließlich auf Menschen mit und ohne Behinderungen beschränkt, sondern adressiert alle jungen Menschen, unabhängig von ihren Hintergründen, Bildungserfahrungen und Beeinträchtigungen.

Das Programm dauert in der Regel sechs bis sieben Tage, in denen sich die Teilnehmenden im Rahmen inhaltlicher sowie künstlerisch-kreativer Workshops mit Themenschwerpunkten wie Diversität, Identität, Mentale Gesundheit und Wohlbefinden, aber auch mit Themen wie Digitalisierung oder Umwelt- und Nachhaltigkeit auseinandersetzen. Das thematische Spektrum des Projekts ist breit und wird immer wieder gemeinsam mit Partnern und Teilnehmenden an Interessen und Lebenswelten angepasst.

Wichtiges Ziel des Projekts ist es, Dialog und Austausch zwischen verschiedenen Vertreter*innen gesellschaftlicher Gruppen zu initiieren, Vielfalt als Norm erlebbar zu machen, inklusive Gesellschaftskonzepte zu stärken und nachhaltig gegen Diskriminierung, Benachteiligung und Ausgrenzung vorzugehen.

Barrieren und Bedarfe

Der Anspruch des Projekts Brückenschlag ist es, eine inklusive Lernumgebung zu schaffen mit Angeboten und Aktivitäten, an denen alle jungen Menschen uneingeschränkt und gleichberechtigt teilhaben und sie mitgestalten können. Dafür müssen in einem kontinuierlichen Prozess Zugangs- und Teilhabebarrieren erkannt und abgebaut werden. Die Gestaltung eines solchen möglichst barrierefreien Umfelds stellt eine Grundvoraussetzung für inklusive Bildungsangebote dar und beginnt bereits in der Planungs- und Vorbereitungsphase. Oft wissen wir im anfänglichen Planungsstadium noch nicht genau, wer konkret teilnehmen wird. Da sich unsere Angebote an inklusive Gruppen richten, können unter den späteren Teilnehmenden junge Menschen mit sehr unterschiedlichen Inklusions- und Unterstützungsbedarfen sein. Es wäre schade, ihnen die Teilnahme am Ende nicht ermöglichen zu können, da z. B. das Seminarhaus, das wir gebucht haben, nicht barrierefrei oder die Anreise zum Projektort nicht ohne große Herausforderungen zu bewältigen ist. Eine umfangreiche Übersicht wichtiger logistischer und organisatorischer Aspekte der Barrierefreiheit ist zu finden in Kosek 2021, S. 28 ff. (englischsprachig).

Die Gestaltung eines möglichst barrierefreien Umfelds stellt eine Grundvoraussetzung für inklusive Bildungsangebote dar und beginnt bereits in der Planungs- und Vorbereitungsphase.

Wenn es möglich ist, ist es übrigens sinnvoll, den Projektort vorab zu besuchen und sich ein eigenes Bild zu verschaffen, z. B. im Rahmen eines Vorbereitungstreffens. Sich als barrierefrei zu bezeichnen und wirklich barrierefrei zu sein, können manchmal zwei unterschiedliche Dinge sein. Dabei sollte unbedingt auch kritisch auf die Zugänglichkeit von Räumlichkeiten geschaut werden. Wenn es zum Beispiel einen tollen Freizeitraum gibt, dieser sich aber im zweiten Stock befindet und kein Fahrstuhl zur Verfügung steht, dann kann sich das negativ auf die Gruppendynamik und das Wohlbefinden der Teilnehmenden auswirken. Während einige sich im Freizeitraum vergnügen, werden für diejenigen, die zurückbleiben, gesellschaftliche Exklusionserfahrungen reproduziert – und das ist sicher nicht das, was wir im Rahmen inklusiver Aktivitäten erreichen wollen.

Barrierefreiheit bezieht sich nicht ausschließlich auf architektonische oder infrastrukturelle Merkmale. Auch Kommunikation, Freizeitangebote und Methoden müssen so gestaltet sein, dass sie für alle weitestgehend ohne fremde Unterstützung nutzbar und zugänglich sind. Mehr zum Thema Barrieren für die Teilhabe junger Menschen findet sich in IJAB 2020b, S. 26.

Das Projekt Brückenschlag findet im internationalen Kontext statt. Die Teilnehmendengruppe zeichnet sich durch Mehrsprachigkeit aus. In inklusiven Gruppen ist es eher selten, dass alle Teilnehmenden eine gemeinsame Fremdsprache sprechen. Häufig variieren bereits die muttersprachlichen Kompetenzen und einige Teilnehmenden nutzen alternative Kommunikationsformen wie z. B. Gebärdensprache oder kommunizieren non-verbal. Um Sprach- und Kommunikationsbarrieren so weit wie möglich zu reduzieren und sicherzustellen, dass alle Teilnehmenden Zugang zu allen Informationen erhalten können, planen wir Sprachmittler*innen und Gebärdendolmetscher*innen bereits bei der Antragstellung mit. Die Sprachmittler*innen unterstützen während der Aktivität sowohl die verbale Kommunikation, sie übersetzen aber auch Bildungsmaterialien und Flipcharttexte, sodass alle Informationen in den jeweiligen Muttersprachen verfügbar sind.

Barrierefreiheit bezieht sich nicht ausschließlich auf architektonische oder infrastrukturelle Merkmale. Auch Kommunikation, Freizeitangebote und Methoden müssen so gestaltet sein, dass sie für alle weitestgehend ohne fremde Unterstützung nutzbar und zugänglich sind.

Der Grundsatz „Nichts ohne uns über uns“ gilt auch für die inklusive Jugendarbeit. Junge Menschen mit Beeinträchtigungen sind Vertreter*innen ihrer eigenen Interessen und sollten so früh wie möglich in die Planung und Gestaltung von Bildungsangeboten eingebunden werden. Sie sind eine wichtige Unterstützung, wenn es um die Identifizierung von Zugangs- und Teilhabebarrieren geht.

Teilnehmende des inklusiven internationalen Projekts Brückenschlag 2018 Foto: Kreisau-Initiative e. V.

Für die Gestaltung einer inklusiven Lernumgebung ist es wichtig, die Unterstützungsbedarfe Eine gute Übersicht bietet die Checkliste 3.4 zum Verständnis der Bedarfe der Teilnehmenden im Vorfeld eines Projekts in IJAB 2020a, S. 40. und individuellen Bedürfnisse der Teilnehmenden zu kennen. Das kann z. B. die Notwendigkeit eines barrierefreien Zimmers sein oder die Anwesenheit einer Assistentin oder eines Assistenten. Auch Verpflegungspräferenzen oder das Bedürfnis nach mehr Ruhepausen können wichtige Hinweise für die inhaltliche und organisatorische Planung geben. Eine frühe Kommunikation ist hier wichtig, damit ausreichend Zeit ist, um die Wünsche und Bedarfe im Projektdesign umzusetzen. Je nach Zielgruppe kann so eine Abfrage in einem persönlichen Gespräch erfolgen oder ein spezifischer Fragebogen Musterformulare für die Erhebung von Teilnehmendeninformationen in IJBA 2020a, S. 45 kann genutzt werden, um mehr darüber zu erfahren, was die Teilnehmenden brauchen, um sich wohlzufühlen und beteiligen zu können.

Methodische Ansätze

Für die inhaltliche und methodische Gestaltung inklusiver Bildungsangebote gibt es kein Patentrezept. Jede inklusive Gruppe ist anders. Die Wahl der Ansätze und Methoden steht immer im Zusammenhang mit den Anforderungen an Barrierefreiheit der jeweiligen Gruppe, der aktuellen Gruppendynamik sowie der verschiedenen Fertigkeiten und Fähigkeiten der Individuen.

Anstatt dabei eine defizitäre Perspektive einzunehmen und sich von dem einschränken zu lassen, was alles nicht möglich ist oder jemand nicht kann, sollte der Blick auf individuelle Bedarfe, Potenziale und Stärken gerichtet sein. Was braucht die jeweilige Person, um teilnehmen zu können? Müssen ggf. Texte in einfacher Sprache bereitgestellt werden? Können Bilder anstatt Texte verwendet werden? Muss der Seminarraum umgestaltet oder müssen Hindernisse entfernt werden, damit einzelne Personen sich besser und sicherer bewegen können?

Bei der Entwicklung des inhaltlichen Konzepts einer inklusiven Bildungsmaßnahme müssen Methoden und Ansätze nicht komplett neu erfunden werden. Vieles gibt es schon. Warum sollten wir also nicht das, was bereits erprobt und bewährt ist nutzen und es einer Transformation unterziehen?

Einen guten Leitfaden hierfür bietet der Ansatz des Reverse Engineerings (vgl. Totter 2020 in IJAB 2020b, S. 42). Mit Hilfe von fünf Schritten werden in diesem Prozess Methoden in Hinblick auf ihre Herausforderungen und Komplexität untersucht und Barrieren für die jeweilige Gruppe identifiziert. Das Austauschen oder Ergänzen einzelner Elemente führt dazu, dass Barrieren in den Methoden reduziert werden und sich so mehr Personen ohne größere Hindernisse und Unterstützung von außen aktiv und gleichberechtigt am Lernprozess beteiligen können.

Inklusives internationales Tanzfestival 2022 Foto: Ovidiu Oniciuc

Natürlich wird es nicht immer möglich sein, jede gern genutzte Methode an alle Gruppen anzupassen. Anstatt es dennoch zu versuchen und das Risiko einzugehen, dass Personen aus dem Teilnehmendenkreis sich in ausschließenden oder überfordernden Situationen wiederfinden, ist es besser, auf die Suche nach methodischen Alternativen zu gehen, die besser zu der jeweiligen Gruppe passen. Es ist an dieser Stelle noch wichtig zu betonen, dass es nicht die eine Methode gibt, die für alle passt. Es wird immer mal vorkommen, dass Personen bei der inhaltlichen Arbeit auf Barrieren stoßen. Das ist in Ordnung. In einer wertschätzenden Atmosphäre können solche Situationen aufgefangen werden. Es muss aber unbedingt darauf geachtet werden, dass es nicht immer die dieselben Personengruppen sind, die auf Barrieren stoßen.

Inklusion beginnt in unseren Köpfen

Im Rahmen dieses Beitrags konnten nur einige wenige Aspekte beleuchtet werden, die wichtig für die Umsetzung inklusiver außerschulischer Bildung sind. Die weiterführende Literatur enthält Checklisten und Leitfäden, die eine vertiefte Auseinandersetzung mit den hier bearbeiten Themen ermöglichen und auf viele weitere eingehen.

Ohne Zweifel ist die Umsetzung von Inklusion mit verschiedenen Herausforderungen verbunden. Gleichzeitig stellt sie aber eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe dar, der wir uns stellen müssen.

Inklusion beginnt in unseren Köpfen. Dazu gehört auch die Entscheidung, inklusive Ansätze in der eigenen Praxis einfach mal auszuprobieren. Inklusion sollte dabei als Prozess verstanden werden.

Inklusion beginnt in unseren Köpfen. Dazu gehört auch die Entscheidung, inklusive Ansätze in der eigenen Praxis einfach mal auszuprobieren. Inklusion sollte dabei als Prozess verstanden werden. Es muss nicht alles sofort und auf einmal umgesetzt werden. Es reicht in kleinen Schritten Erfahrungen zu sammeln, Kenntnisse zu erweitern und Fehler als wichtige Lernmomente zu verstehen, die zu kreativen Lösungen und neue Perspektiven führen.

Zur Autorin

Elżbieta Kosek ist stellvertretende Geschäftsführerin und seit 2013 Bildungsreferentin im Schwerpunktbereich Inklusion bei der Kreisau-Initiative e. V.
Kosek@kreisau.de
Foto: Kreisau-Initiative

Literatur

IJAB (Hrsg.) (2020a): VISION:INCLUSION: Internationale Jugendarbeit inklusiv gestalten: Materialien: FACTSHEETS, ÜBUNGEN; CHECKLISTEN; https://ijab.de/fileadmin/redaktion/PDFs/Shop_PDFs/VisionInclusion_TrainingModule_factsheet_DEU.pdf (Zugriff 01.06.2022)
IJAB (Hrsg.) (2020b): VISION:INCLUSION: Qualifizierungsmodule: Internationale Jugendarbeit inklusiv gestalten; www.vision-inklusion.de/de/projekt-ver%C3%B6ffentlichungen/id-2018-2020.html (Zugriff 01.06.2022)
IJAB (Hrsg.) (2017): VISION:INKLUSION Eine Inklusionsstrategie für die Internationale Jugendarbeit; www.vision-inklusion.de/de/projekt-ver%C3%B6ffentlichungen/id-2015-2017.html (Zugriff 01.06.2022)
Kosek, Elżbieta (2021): Engage in Inclusion. Guide on disability-inclusive European Youth Work. Strategic Partnership for Inclusion (Hrsg.); www.salto-youth.net/rc/inclusion/inclusionpublications/engageininclusion (Zugriff 01.06.2022)
Jugend Eine Welt (WeltWegWeiser)/Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit e. V. (bezev)/IN VIA Köln e. V./Verein Grenzenlos – Interkultureller Austausch/Neo Sapiens S.L.U. (Hrsg.) (2022): Seminare inklusiv gestalten. Methodenhandbuch für Freiwilligendienste und internationale Begegnungen; www.weltwegweiser.at/?smd_process_download=1&download_id=20017 (Zugriff 01.06.2022)